Die  Stiftung Mecklenburg

Im Juni 1973 errichteten Mitglieder der Landsmannschaft Mecklenburg die Stiftung Mecklenburg. Die Förderung der Mecklenburger Identität durch Sammlung, Erhalt, Pflege und Vermittlung mecklenburgischen Kulturguts ist Satzungszweck der Stiftung.

Bis 2009 hatte die Stiftung ihren Sitz auf der Domhalbinsel in Ratzeburg; die Halbinsel gehörte mehr als 200 Jahre zu Mecklenburg-Strelitz.
In den Jahren der deutschen Teilung war es das Kernanliegen der Stiftungsarbeit, die Erinnerung an das für viele nicht mehr erreichbare Land Mecklenburg wachzuhalten. Heute ist die Stiftung eine verlässliche Partnerin für Projekte der Landeskultur und Landesgeschichte.

Unsere Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Geschäftsräume finden Sie im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus (Kulturforum). Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin. Foto: Annett Ludwig

Durch das Zusammentragen von Erinnerungsstücken wuchs in der Stiftung eine Sammlung mecklenburgischen Kulturerbes. Diese wird durch gezielte Erwerbungen und Schenkungen bis heute erweitert.

Zu den Veranstaltungsangeboten der Stiftung zählen u.a. Fachtagungen für Ortschronisten und -chronistinnen in allen vier mecklenburgischen Landkreisen.
Die Dauerausstellung am Stiftungssitz führt „In einer Stunde durch 300 Jahre Landesgeschichte“.
Daneben gibt es drei bis vier wechselnde Sonderausstellungen.
Für eine Ausleihe stehen Wanderausstellungen zur Verfügung.
Die Stiftung veröffentlicht Publikationen zur Landesgeschichte und Landeskunde sowie nützliche Materialien, u. a. zum Lernen der Niederdeutschen Sprache.
Ein wichtiger Teil unserer Arbeit sind pädagogische Angebote für Kinder.

Im Internet betreibt die Stiftung ein virtuelles Museum mit mehr als 500 Stücken zur Landesgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns: Landesmuseum-MV.de


Einen chronologischen Überblick zur Geschichte der Stiftung Mecklenburg finden Sie hier.