Willkommen

Große Sonderausstellung zu Friedrich Wachenhusen

Eröffnung am 2. Dezember 2016, 18 Uhr, im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin

Selten sind über einen Künstler so viele Vermutungen verbreitet worden. Friedrich Wachenhusen, der Maler von mecklenburgischen Landschaften und wichtiger Akteur in der Künstlerkolonie
Ahrenshoop. Der Maler wird erstmals mit einer so umfassenden
Personalausstellung präsentiert. Fast 100 Jahre nach seinem Tod erfährt er endlich die verdiente Würdigung.

Friedrich Wachenhusen, Schlachtermarkt in Schwerin. Öl/Lw. Repro: Jörn LehmannFriedrich Wachenhusen, Schlachtermarkt in Schwerin. Öl/Lw. Repro: Jörn Lehmann

Neue Sonderausstellung zum Winter in unserem Kabinett

Pünktlich zum ersten Advent präsentieren wir ab 24. November unsere neue Kabinettausstellung „Winter in Mecklenburg".

Mecklenburg mit seinen Ostseestränden, Wäldern und Seen wird zumeist mit sommerlichen Assoziationen verbunden.

Doch viele Maler und Grafiker ließen sich auch vom norddeutschen Winter inspirieren, so Adolf Jöhnssen (1871 – 1950), Wilhelm Facklam (1893 – 1972), Marie Hager (1872 – 1947), Friedrich Wachenhusen (1859 – 1925) oder Rudolf Gahlbeck (1895 – 1972), aus dessen Werk uns das Kloster Malchow einige Leihgaben zur Verfügung gestellt hat.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten im Schleswig-Holstein-Haus dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 1 Euro.

 

Katrin Lau, Winter in Baumgarten, Öl/Lw 2007. Repro: Jörn LehmannKatrin Lau, Winter in Baumgarten, Öl/Lw 2007. Repro: Jörn Lehmann

Pädagogisches Angebot für Kinder

Foto: Brit BellmannFoto: Brit Bellmann

Ein Besuch unserer Sonderausstellungen wird jeweils in den Sommer- und Winterferien für Hortkinder zum Erlebnis. Der gemeinsame interaktive Ausstellungsbesuch und dessen kreative Umsetzung werden mit Spiel und Picknick im wunderschönen Hof des Schleswig-Holstein-Hauses kombiniert.
Auch unsere Dauerausstellung bietet vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten für den Kunst-, Geschichts- und Sachkundeunterricht. Was haben Bilder, Fotos, Alltagsgegenstände und Kunstwerke uns über Mecklenburg und seine Bewohner zu erzählen? Eine Schulstunde in den Räumen der Stiftung Mecklenburg bietet anschaulich und kurzweilig einen altersgerechten Zugang in die Heimatgeschichte und bringt auf Wunsch auch Plattdeutsches zu Gehör.
Gern unterbreiten wir Ihnen Vorschläge, die zu Ihrem Lehrangebot passen, als Ergänzung zum Unterricht. Sprechen Sie uns gern an!

Unkostenbeitrag pro Kind: 1,00 Euro


 

 


Zur Geschichte der Stiftung Mecklenburg

                          und ihrer aktuellen Arbeit

Die Stiftung Mecklenburg hat seit 2009 ihren Sitz im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin.

Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin. Foto: Gerald FreyerSchleswig-Holstein-Haus in Schwerin. Foto: Gerald Freyer

Sie hat seit ihrer Gründung 1973 einen breitgefächerten Fundus an Mecklenburgica zusammengetragen und in AusstellungenPublikationen und Veranstaltungen zur Kultur und Geschichte Mecklenburgs präsentiert.

Auch Wanderausstellungen, Vorträge, Lesungen, Projekte zur Pflege des Niederdeutschen und vieles mehr zählen zu den Angeboten der Stiftung Mecklenburg. Die Arbeit der Stiftung wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern.

In 1 Stunde durch 300 Jahre Landesgeschichte! Das Faltblatt zur Dauerausstellung im Haus finden Sie hier:

Virtuelles Landesmuseum

                  zur Geschichte Mecklenburgs

Seit Dezember 2014 ist dieses Museum im Internet unter www.landesmuseum-mecklenburg.de zu erreichen. Es zeigt 300 Exponate aus dem Bereich der Geschichte Mecklenburgs und der mecklenburgischen Landeskunde, bereitgestellt von 30 Museen. Das Museum wird laufend erweitert und ist als als Wanderausstellung bei der Stiftung Mecklenburg ausleihbar.

 

Die Arbeit der Stiftung Mecklenburg wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Kultur Mecklenburg-Vorpommern. 

 

Aktuelles

Neue Öffnungszeiten

unserer Ausstellungen im Schleswig-Holstein-Haus

Di – So 11 bis 18 Uhr

Montags auf telefonische Anfrage (0385.5007782)

 

Schwerin singt! Weihnachtslieder

Die Stiftung Mecklenburg und die Initiative "Schwerin singt!" feiern ihre neue Kooperation mit einem offenen Volksliedsingen im Schleswig-Holstein-Haus. Einen besonderen Schatz der Stiftung stellt die umfangreiche niederdeutsche Volksliedsammlung des Chorleiters und Lehrers Eberhard Barbi dar. Unter der schwungvollen Leitung des Chordirektor des Mecklenburgischen Staatstheaters Ulrich Barthel werden neben bekannten Weihnachtsliedern Auszüge aus der Sammlung vom Publikum gesungen.

Die Veranstaltung findet am 10. Dezember 2016, um 17 Uhr im Saal des Schleswig.Holstein-Hauses statt.

Eintritt: 3 €

Die Laterne des Lübecker Martensmannes

Der Martensmann-Brauch geht auf das 16. Jh. zurück, als ein von der Stadt Lübeck entsandter Martensmann ein Fass Rheinwein an den fürstlichen Hof nach Schwerin brachte. Erstmals in der Mitte des 18. Jh. wurde in diesem Zusammenhang eine Laterne erwähnt. Das wertvolle Original, das 1838 im Schlosskeller wiedergefunden wurde, befindet sich im Mecklenburgischen Volkskundemuseum Schwerin-Mueß. Es besteht aus durchbrochenem und ausgeschnittenem Messing. Durch die Hornscheiben scheint das Licht von vier Kerzen. Die durch die Stiftung Mecklenburg angefertigte Replik findet alljährlich beim Festzug des Martensmannes Verwendung.

Flurnamen online recherchieren

Warum heißt eine Weide in Klüß, in Warbende oder in Dewitz Upstall, warum ein Acker in Boizenburg Wendhörn oder ein Soll in Tessin bei Wittenburg Brillensoll?

Das Wissen zu Flurnamen – überhaupt auch bereits deren Kenntnis – ist durch die geringe Nutzung dieser sogenannten Toponyme verloren gegangen. Das hat seine Ursache in erster Linie in der nicht mehr notwendigen Bezeichnung kleiner Flächen bei der großflächigen landwirtschaftlichen Nutzung.

Dieter Greve, der Verfasser des hier kostenlos nutzbaren Flurnamenlexikons, hat selber Flurnamen in Südwestmecklenburg und darüber hinaus gesammelt. Seine Arbeit soll Heimatforscher/innen ein nützliches Werkzeug sein.

Mecklenburg hören

MV hören.erleben.entdecken. Das Hörbuch

Kultur und Geschichte Mecklenburgs als Hörbuch

mehr_informationen

Landesgeschichte des 19. Jahrhunderts

Günter Kosche (Hrsg.) Mecklenburg in der Franzosenzeit. Fakten und Fiktionen

Der Sammelband zu einem besonderen Kapitel in der Geschichte Mecklenburgs ist erschienen in der Schriftenreihe der Stiftung Mecklenburg, Wissenschaftliche Beiträge, Band IV, Hinstorff Verlag Rostock, 2015. Er ist zum Preis von 19,99 € zzgl. Porto bei der Stiftung Mecklenburg erhältlich: info@stiftung-mecklenburg.de

Eine mecklenburgische Galerie

Überblick über den Kunstbestand der Stiftung Mecklenburg