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Tagungsband soeben erschienen

19,99 €, erhältlich bei der Stiftung Mecklenburg19,99 €, erhältlich bei der Stiftung Mecklenburg

Synopsien von Gahlbeck im Kabinett der Stiftung

Stiftung Mecklenburg erhält Zustiftung

Eva-Maria und Detlef Niemann, die schon seit längerem gern zu Veranstaltungen und Ausstellungseröffnungen in der Stiftung zu Gast sind, hatten bereits 2016 Gegenstände aus dem persönlichen Besitz ihrer Großeltern als Schenkung an die Stiftung übergeben. Nun entschloss sich das Ehepaar aus Plate für die Form einer Zustiftung.

„Das stärkt nachhaltig das Fundament der Stiftung, das in den 1970er Jahren von ehemaligen Mecklenburgern errichtet wurde", so Ulrike Petschulat, Geschäftsführerin der Stiftung. „Wir freuen uns nicht nur über die Erweiterung unserer Planungsspielräume, sondern auch über die Wahrnehmung und Anerkennung unserer Arbeit und das Vertrauen, das sich in einer solchen Zustiftung ausdrückt."

Und damit die Tätigkeit der Stiftung im Dienste der Landesgeschichte und Kultur auch weiter gut abgesichert ist, gab es noch ein Geschenk von Familie Niemann: einen Regenschirm. „Unter dem hat mein Großvater, Heinrich Niemann, einst in Kühlungsborn geheiratet", erzählt Detlef Niemann. In Kürze bereichert das historische Stück die Dauerausstellung der Stiftung Mecklenburg im Schleswig-Holstein-Haus.

Eva-Maria und Detlef Niemann aus Plate mit der Geschäftsführerin der Stiftung Mecklenburg, Dr. Ulrike Petschulat, vor dem Eingang des Schleswig-Holstein-Hauses.Eva-Maria und Detlef Niemann aus Plate mit der Geschäftsführerin der Stiftung Mecklenburg, Dr. Ulrike Petschulat, vor dem Eingang des Schleswig-Holstein-Hauses.

 

Große Sonderausstellung zu Friedrich Wachenhusen

Im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin

Selten sind über einen Künstler so viele Vermutungen verbreitet worden. Friedrich Wachenhusen, der Maler von mecklenburgischen Landschaften und wichtiger Akteur in der Künstlerkolonie
Ahrenshoop. Der Maler wird erstmals mit einer so umfassenden
Personalausstellung präsentiert. Fast 100 Jahre nach seinem Tod erfährt er endlich die verdiente Würdigung.

Eine Kooperation der Stiftung Mecklenburg mit dem Schleswig-Holstein-Haus.

Friedrich Wachenhusen, Schlachtermarkt in Schwerin. Öl/Lw. Repro: Jörn LehmannFriedrich Wachenhusen, Schlachtermarkt in Schwerin. Öl/Lw. Repro: Jörn Lehmann

 

Zur Geschichte der Stiftung Mecklenburg

                          und ihrer aktuellen Arbeit

Die Stiftung Mecklenburg hat seit 2009 ihren Sitz im Schleswig-Holstein-Haus (Kulturforum) in Schwerin.

Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin. Foto: Gerald FreyerSchleswig-Holstein-Haus in Schwerin. Foto: Gerald Freyer

Sie hat seit ihrer Gründung 1973 einen breitgefächerten Fundus an Mecklenburgica zusammengetragen und in AusstellungenPublikationen und Veranstaltungen zur Kultur und Geschichte Mecklenburgs präsentiert.

Auch Wanderausstellungen, Vorträge, Lesungen, Projekte zur Pflege des Niederdeutschen und vieles mehr zählen zu den Angeboten der Stiftung Mecklenburg. Die Arbeit der Stiftung wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern.

In 1 Stunde durch 300 Jahre Landesgeschichte! Das Faltblatt zur Dauerausstellung im Haus finden Sie hier:

 

Virtuelles Landesmuseum

                  zur Geschichte Mecklenburgs

Seit Dezember 2014 ist dieses Museum im Internet unter www.landesmuseum-mecklenburg.de zu erreichen. Es zeigt 300 Exponate aus dem Bereich der Geschichte Mecklenburgs und der mecklenburgischen Landeskunde, bereitgestellt von 30 Museen. Das Museum wird laufend erweitert und ist als als Wanderausstellung bei der Stiftung Mecklenburg ausleihbar.

 

Die Arbeit der Stiftung Mecklenburg wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Kultur Mecklenburg-Vorpommern. 

 

Aktuelles

Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten

Nächster Termin: 1. April 2017 in Güstrow

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Die Synopsien von Rudolf Gahlbeck (1895 – 1972)

Rudolf Gahlbeck schuf neben seiner Lehrtätigkeit ein großes grafisches und malerisches Werk.

Eine besondere Werkgruppe stellen die "Synopsien" dar, die Gahlbeck um 1925 schuf. Zu dieser Zeit begann er, selbst mit der Fähigkeit zur audiovisuellen Synästhesie ausgestattet, sich mit der Farbe-Ton-Forschung zu beschäftigen. Die unwillkürliche Verbindung von sehender und hörender Wahrnehmung nutzte er zur bildnerischen Darstellung von Musik. Mehr als 20 seiner "Synopsien" werden nun in einer Ausstellung der Stiftung Mecklenburg im Schleswig-Holstein-Haus gezeigt. 

Ein Audioguide ermöglicht es, zu einzelnen Bildern das passende Musikstück zu hören. Die Ausstellung wird bis zum 28. Mai gezeigt.

Der Katalog zur Ausstellung ist für 3 € bei der Stiftung Mecklenburg erhältlich.

Film und Kuchen

An jedem ersten Dienstag im Monat, 10 Uhr: Filmvorführung zum Thema "Abenteuer 1900". Der Film über das frühere Leben im Gutshaus Belitz dauert 25 min. Er wird gezeigt im "Gutshausraum" der Dauerausstellung der Stiftung Mecklenburg. Im Anschluss gibt es gegenüber bei Café Rothe Kaffee und Kuchen. Alles zusammen kostet 8,50 €; Voranmeldungen bitte per Mail an b.bellmann@stiftung-mecklenburg.de oder telefonisch unter 0385.5007782. Nächster Termin: 7.3., 10 Uhr.

Eine mecklenburgische Galerie

Überblick über den Kunstbestand der Stiftung Mecklenburg

Öffnungszeiten

unserer Ausstellungen im Schleswig-Holstein-Haus:

Di – So 11 bis 18 Uhr

Die Laterne des Lübecker Martensmannes

Der Martensmann-Brauch geht auf das 16. Jh. zurück, als ein von der Stadt Lübeck entsandter Martensmann ein Fass Rheinwein an den fürstlichen Hof nach Schwerin brachte. Erstmals in der Mitte des 18. Jh. wurde in diesem Zusammenhang eine Laterne erwähnt. Das wertvolle Original, das 1838 im Schlosskeller wiedergefunden wurde, befindet sich im Mecklenburgischen Volkskundemuseum Schwerin-Mueß. Es besteht aus durchbrochenem und ausgeschnittenem Messing. Durch die Hornscheiben scheint das Licht von vier Kerzen. Die durch die Stiftung Mecklenburg angefertigte Replik findet alljährlich beim Festzug des Martensmannes Verwendung.

Flurnamen online recherchieren

Warum heißt eine Weide in Klüß, in Warbende oder in Dewitz Upstall, warum ein Acker in Boizenburg Wendhörn oder ein Soll in Tessin bei Wittenburg Brillensoll?

Das Wissen zu Flurnamen – überhaupt auch bereits deren Kenntnis – ist durch die geringe Nutzung dieser sogenannten Toponyme verloren gegangen. Das hat seine Ursache in erster Linie in der nicht mehr notwendigen Bezeichnung kleiner Flächen bei der großflächigen landwirtschaftlichen Nutzung.

Dieter Greve, der Verfasser des hier kostenlos nutzbaren Flurnamenlexikons, hat selber Flurnamen in Südwestmecklenburg und darüber hinaus gesammelt. Seine Arbeit soll Heimatforscher/innen ein nützliches Werkzeug sein.

Mecklenburg hören

MV hören.erleben.entdecken. Das Hörbuch

Kultur und Geschichte Mecklenburgs als Hörbuch

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