Willkommen

Mit großer Freude ins neue Jahr: Stiftung Mecklenburg erhält Zustiftung aus privater Hand

Eva-Maria und Detlef Niemann, die schon seit längerem gern zu Veranstaltungen und Ausstellungseröffnungen in der Stiftung zu Gast sind, hatten bereits 2016 Gegenstände aus dem persönlichen Besitz ihrer Großeltern als Schenkung an die Stiftung übergeben. Nun entschloss sich das Ehepaar aus Plate für die Form einer Zustiftung.

„Das stärkt nachhaltig das Fundament der Stiftung, das in den 1970er Jahren von ehemaligen Mecklenburgern errichtet wurde", so Ulrike Petschulat, Geschäftsführerin der Stiftung. „Wir freuen uns nicht nur über die Erweiterung unserer Planungsspielräume, sondern auch über die Wahrnehmung und Anerkennung unserer Arbeit und das Vertrauen, das sich in einer solchen Zustiftung ausdrückt."

Und damit die Tätigkeit der Stiftung im Dienste der Landesgeschichte und Kultur auch weiter gut abgesichert ist, gab es noch ein Geschenk von Familie Niemann: einen Regenschirm. „Unter dem hat mein Großvater, Heinrich Niemann, einst in Kühlungsborn geheiratet", erzählt Detlef Niemann. In Kürze bereichert das historische Stück die Dauerausstellung der Stiftung Mecklenburg im Schleswig-Holstein-Haus.

Eva-Maria und Detlef Niemann aus Plate mit der Geschäftsführerin der Stiftung Mecklenburg, Dr. Ulrike Petschulat, vor dem Eingang des Schleswig-Holstein-Hauses.Eva-Maria und Detlef Niemann aus Plate mit der Geschäftsführerin der Stiftung Mecklenburg, Dr. Ulrike Petschulat, vor dem Eingang des Schleswig-Holstein-Hauses.

Winter ade! Komm, lieber Frühling

Winterferienangebot der Stiftung Mecklenburg im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin

13. – 17. Februar 2016
10.00 – ca. 12.30 Uhr


Willkommen, liebe Kinder, zu unserer Ausstellung mit Winterbildern. Auf den Zeichnungen und Gemälden von zwanzig Künstlern wollen wir zusammen spazierengehen: was erzählen sie uns über den Winter in Mecklenburg? Eure Entdeckungen und Erlebnisse haltet ihr mit Stift und Papier in Zeichnungen direkt in den Ausstellungsräumen fest. Im Anschluss wollen wir uns einen kleinen Winter bauen. Alles, was Ihr am Winter gern habt, könnt Ihr verwirklichen. Mitten in diesen Winter hinein pflanzt Ihr dann Euren eigenen kleinen Frühlingsboten. Wir freuen uns auf Euch!

 
Liebe Hortner*innen,
bitte melden Sie bei Interesse Ihre Gruppe mit der Zahl der Kinder bis zum 31.01. unter b.bellmann@stiftung-mecklenburg oder telefonisch (0385.500 77 82) an. Wir bitten um einen Unkosten- und Materialbeitrag von 2 € pro Kind. Die Kinder können nach dem Ausstellungsbesuch eine Frühstückspause machen, zu der wir Tee und eine kleine Süßigkeit anbieten. Bitte denken Sie an einen geeigneten Behälter (Karton) für den Transport der kleinen Kunstwerke.

 

Kabinettsausstellung mit Winterbildern

Mecklenburg mit seinen Ostseestränden, Wäldern und Seen wird zumeist mit sommerlichen Assoziationen verbunden.

Doch viele Maler und Grafiker ließen sich auch vom norddeutschen Winter inspirieren, so Adolf Jöhnssen (1871 – 1950), Wilhelm Facklam (1893 – 1972), Marie Hager (1872 – 1947), Friedrich Wachenhusen (1859 – 1925) oder Rudolf Gahlbeck (1895 – 1972), aus dessen Werk uns das Kloster Malchow einige Leihgaben zur Verfügung gestellt hat.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten im Schleswig-Holstein-Haus dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 1 Euro.

 

Katrin Lau, Winter in Baumgarten, Öl/Lw 2007. Repro: Jörn LehmannKatrin Lau, Winter in Baumgarten, Öl/Lw 2007. Repro: Jörn Lehmann

 

Große Sonderausstellung zu Friedrich Wachenhusen

Im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin

Selten sind über einen Künstler so viele Vermutungen verbreitet worden. Friedrich Wachenhusen, der Maler von mecklenburgischen Landschaften und wichtiger Akteur in der Künstlerkolonie
Ahrenshoop. Der Maler wird erstmals mit einer so umfassenden
Personalausstellung präsentiert. Fast 100 Jahre nach seinem Tod erfährt er endlich die verdiente Würdigung.

Eine Kooperation der Stiftung Mecklenburg mit dem Schleswig-Holstein-Haus.

Friedrich Wachenhusen, Schlachtermarkt in Schwerin. Öl/Lw. Repro: Jörn LehmannFriedrich Wachenhusen, Schlachtermarkt in Schwerin. Öl/Lw. Repro: Jörn Lehmann

 

Zur Geschichte der Stiftung Mecklenburg

                          und ihrer aktuellen Arbeit

Die Stiftung Mecklenburg hat seit 2009 ihren Sitz im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin.

Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin. Foto: Gerald FreyerSchleswig-Holstein-Haus in Schwerin. Foto: Gerald Freyer

Sie hat seit ihrer Gründung 1973 einen breitgefächerten Fundus an Mecklenburgica zusammengetragen und in AusstellungenPublikationen und Veranstaltungen zur Kultur und Geschichte Mecklenburgs präsentiert.

Auch Wanderausstellungen, Vorträge, Lesungen, Projekte zur Pflege des Niederdeutschen und vieles mehr zählen zu den Angeboten der Stiftung Mecklenburg. Die Arbeit der Stiftung wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern.

In 1 Stunde durch 300 Jahre Landesgeschichte! Das Faltblatt zur Dauerausstellung im Haus finden Sie hier:

 

Virtuelles Landesmuseum

                  zur Geschichte Mecklenburgs

Seit Dezember 2014 ist dieses Museum im Internet unter www.landesmuseum-mecklenburg.de zu erreichen. Es zeigt 300 Exponate aus dem Bereich der Geschichte Mecklenburgs und der mecklenburgischen Landeskunde, bereitgestellt von 30 Museen. Das Museum wird laufend erweitert und ist als als Wanderausstellung bei der Stiftung Mecklenburg ausleihbar.

 

Die Arbeit der Stiftung Mecklenburg wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Kultur Mecklenburg-Vorpommern. 

 

Aktuelles

Kuratorenführung

durch die Wachenhusenausstellung:

21. Februar 2017, 17 Uhr

Um Voranmeldung wird gebeten unter info@stiftung-mecklenburg.de oder Tel. 0385.5007782

Eine mecklenburgische Galerie

Überblick über den Kunstbestand der Stiftung Mecklenburg

Öffnungszeiten

unserer Ausstellungen im Schleswig-Holstein-Haus:

Di – So 11 bis 18 Uhr

Die Laterne des Lübecker Martensmannes

Der Martensmann-Brauch geht auf das 16. Jh. zurück, als ein von der Stadt Lübeck entsandter Martensmann ein Fass Rheinwein an den fürstlichen Hof nach Schwerin brachte. Erstmals in der Mitte des 18. Jh. wurde in diesem Zusammenhang eine Laterne erwähnt. Das wertvolle Original, das 1838 im Schlosskeller wiedergefunden wurde, befindet sich im Mecklenburgischen Volkskundemuseum Schwerin-Mueß. Es besteht aus durchbrochenem und ausgeschnittenem Messing. Durch die Hornscheiben scheint das Licht von vier Kerzen. Die durch die Stiftung Mecklenburg angefertigte Replik findet alljährlich beim Festzug des Martensmannes Verwendung.

Flurnamen online recherchieren

Warum heißt eine Weide in Klüß, in Warbende oder in Dewitz Upstall, warum ein Acker in Boizenburg Wendhörn oder ein Soll in Tessin bei Wittenburg Brillensoll?

Das Wissen zu Flurnamen – überhaupt auch bereits deren Kenntnis – ist durch die geringe Nutzung dieser sogenannten Toponyme verloren gegangen. Das hat seine Ursache in erster Linie in der nicht mehr notwendigen Bezeichnung kleiner Flächen bei der großflächigen landwirtschaftlichen Nutzung.

Dieter Greve, der Verfasser des hier kostenlos nutzbaren Flurnamenlexikons, hat selber Flurnamen in Südwestmecklenburg und darüber hinaus gesammelt. Seine Arbeit soll Heimatforscher/innen ein nützliches Werkzeug sein.

Mecklenburg hören

MV hören.erleben.entdecken. Das Hörbuch

Kultur und Geschichte Mecklenburgs als Hörbuch

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